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Unsere Tiere |
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6. King Kong, der heute nur noch Kiko oder Kikolo genannt wird |
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Freitag, der 04.Mai 2012 Kiko ist heute für immer von uns gegangen. Er hatteKrebs im Endstadium und wir konnten nichts anderes mehr für ihn tun, als ihm die Leiden zu ersparen. Er starb schnurrend in unseren Armen, umgeben von allen seinen Lebensgefährten. Wir werden ihn immer vermissen. Er war immer der Erste, der uns laut miauend begrüßte wenn wir aufstanden und der Letzte wenn wir zu Bett gingen. A D E K I K O L O !
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Kiko ist ein bildschöner schwarzer Kater |
Immer scheint er einen anzuhimmeln, meist sein Fraule |
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Kikolo war auch einer aus dieser Fünfergruppe. Er war der dickste und auch der schwerste Kater der damals bei uns lebte. Sein Bauch schleppte bei jedem Schritt auf dem Boden entlang und wackelte hin und her. Bewegt hat Kiko sich nur, wenn es sich gar nicht vermeiden ließ. Man muß dazu vermerken, daß Kiko von der Natur eine Stimme bekommen hat, die sehr nützlich war / ist um zu erreichen was er will! Wenn Kiko es darauf anlegt etwas zu erreichen, miaut er in einem so durchdringenden Tonfall, da läuft einem glatt ein kalter Schauer den Rücken runter. Anscheinend hat er in seinem vorherigen Zuhause immer irgend etwas zum futtern bekommen, nur damit er still war. Anfangs hat er dies auch bei uns probiert. Jedesmal wenn der Kühlschrank oder überhaupt ein Schrank geöffnet wurde oder wir etwas gegessen haben, erklang dieses durchdringende Miaue. Nachdem er aber begriffen hatte, daß es bei uns trotzdem nichts außer der Reihe gab, stellte er dieses grauenvolle Geräusch weitgehend ab. Ansonsten spricht er auch heute noch sehr viel, eigentlich immer wenn er in unsere Nähe kommt. Allerdings hat er seinen Bauch komplett abtrainiert, und zwar ohne daß er besondere Diät bekommen hätte. Oktober 2007 Auch unser Kiko ist bedeutend ruhiger geworden. Wenn man ihn nicht ab und an draußen sehen würde, könnte man meinen er läge nur noch vor dem Ofen herum. |
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7. Findus, unser ungelöstes Rätsel |
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Ein wunderschöner hochintelligenter Kater |
Manchmal ist der Hof recht heiß |
Anschließend ist dann Fahrgestellpflege angesagt |
Findus ist unser letzter "Neuzugang". Ihn fand meine Frau auf der Straße, bzw. eigentlich fand Findus meine Frau. Jedenfalls rief er so lange jämmerlich vor dem Fenster einer Praxis, in der meine Frau gerade weilte, bis diese ihr laufendes Gespräch unterbrach und vor dem Hause nachsah. Dort fand sie dann ein winziges, höchstens 7 Wochen altes Kätzchen, schmutzig und mager. Da die Praxis im Ortskern lag, versuchte sie zuerst herauszufinden, ob der Kleine ein Zuhause hat, konnte aber keinen Besitzer finden. Sie bat die Praxisinhaberin, sich doch bitte nochmals in der Nachbarschaft umzuhören, ob der Kleine irgendwo vermißt würde. Da sich niemand zuständig erklärte, holten wir den Zwerg noch am Nachmittag zu uns. Nach längerem Zureden ließ er sich auf den Arm nehmen und fuhr mit uns heim. So kam Findus zu uns auf den Hof. Selbstverständlich führte auch mit ihm der erste Weg zum Tierarzt. Der Kerl war aber bis auf den mangelhaften Ernährungszustand kerngesund, ist allerdings kryptorchid (Hoden sind im Bauchraum - deshalb ein kleines Schwabbelbäuchlein!) Das mit der Ernährung ließ sich leicht ändern, Findus fraß wie ein Scheunendrescher und legte schnell zu. Vom ersten Tag an kam Findus ohne Probleme mit unserem Rudel zurecht, während es umgekehrt einiger Gewöhnung bedurfte, denn der Kerl brachte viel Leben auf den Hof, wo unsere Alten doch so schön die Ruhe genossen. Findus entwickelte sich prächtig. Heute ist er richtig propper. Ein ungelöstes Rätsel ist Findus für uns aus dem Grunde, weil er - als meine Frau ihn fand - schon in beiden Ohren tätowiert war obwohl er maximal 7 - 8 Wochen alt war. Selbstverständlich versuchten wir, den ursprünglichen Eigentümer zu finden, doch seltsamerweise konnten wir weder den Tierarzt der die Tätowierung ausgführt hatte, noch den Eigentümer bis zum heutigen Tage ausfindig machen. Findus hat sich hier bei uns mittlerweile so gut eingelebt, daß wir die Suche eingestellt haben und ihn als Familienmitglied ansehen. |
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8. Hexe, unser kleines, süßes Pummelchen |
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Etwas Weiches unter den Pfoten und schon wird geknetet |
Hexe muss immer für einen freien Rücken sorgen |
Hexe ist ein ausgesprochene Individualistin |
Unsere Hexe stammt von einem Bauernhof wo sich die Katzen - wie in so vielen Fällen - unkontrolliert vermehren konnten. Die dadurch entstehenden Kätzchen werden in keiner Weise von Menschen betreut. Zum Glück ist es gelungen, den ehem. Eigentümer von Hexe davon zu überzeugen, die Eltern von Hexe kastrieren bzw. sterilisieren zu lassen. Zusammen mit Hexe kam noch deren Schwester mit, die aber nicht überlebt hat. Hexe war zwar selbst noch eine kleine, unreife Katzendame als wir sie bekamen, aber sie war trotzdem schon trächtig. Da Hexe noch so jung war und auch nicht dicker wurde - oder sich sonstige Trächtigkeitszeichen einstellten - schauten wir recht dumm, als sie uns plötzlich einen Wurf Jungtiere präsentierte. Wir fanden diese auch nur durch Zufall, weil eines morgens in unsere Scheuneneinfahrt ein totes, frisch geborenes Kätzlein lag. Die anderen fand ich später über der Einfahrt im Bereich der Dachtraufe. Um sie zu erreichen mußte ich ein Stück des Daches abdecken. Alle Jungtiere dieses Wurfes waren schwer verkrüppelt, teilweise fehlten ihnen ganze Extremitäten. Sie starben alle innerhalb einer Stunde. Logisch, daß wir Hexe sofort sterilisieren lassen wollten. Aber, als wenn sie es gewußt hätte, verschwand Hexe und war unauffindbar. Auch beim Füttern, keine Hexe mehr. Ich sah Hexe etliche Wochen später erst wieder, an einem Morgen, an dem ich durch einen lauten Kreischer meiner Frau fast aus dem Bett fiel. Was war geschehen? Meine Frau war wie gewohnt aufgestanden und in die Küche unterwegs. Dabei stieß sie in unserem Hausflur auf ein kleines quicklebendiges Fellknäuel sowie dessen Mutter Hexe. Ein zweites Knäuel fand sich nur wenige Minuten später im Wohnzimmer hinter dem Sofa. Hexe war sofort nach der Geburt ihres ersten, mißgebildeten Wurfes wieder trächtig geworden. Dann hatte sie sich bis zu deren Geburt irgendwo versteckt. Als dann die beiden Jungtiere so alt waren, daß sie keine Muttermilch mehr brauchten, legte Hexe uns diese einfach vor die Füße und sagte anscheinend: "Ich habe mein Teil gemacht, jetzt macht ihr mal". Wir machten, denn diesmal wurde Hexe sofort gefangen und sterilisiert. Nun hatten wir also 10 Katzen. Hummel und Rocky, wie wir sie nannten wurden sofort als sie alt genug waren ebenfalls sterilisiert und entwickelten sich gut. Hummel ist ein Jahr später in die Nachbarschaft abgewandert, während Rocky noch heute bei uns lebt. |
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9. Rocky, das kleine, liebe Teufelchen Sie wird seit Anfang November vermisst. Wir bitten um Ihre Hilfe bei der Suche! Siehe auch unter Tiersuche |
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Rocky ist nur selten zu ebener Erde anzutreffen |
Sie liegt eigentlich ständig auf erhöhten Plätzen |
Rocky ist aber die Katze, die wirklich mit allen anderen zurechtkommt |
So, das ist nun Rocky, die Tochter von Hexe, die nicht abgewandert ist. Eine schlanke, lebensfrohe Dame, die zusammen mit Findus unseren Haufen manchmal ganz schön aufmischt. Von Menschen läßt sie sich nicht so gerne anfassen, aber wenn sie von selbst zu einem kommt läßt sie sich gerne ausgiebig streicheln. Sie mag keine schnellen Bewegungen und keine lauten Geräusche. Rocky hat schon seit Jahren ein Problem mit ihrem rechten Ohr. Darin wächst immer wieder ein gutartiger Tumor, der ihr den Gehörgang verstopft. Dadurch kommt es dann zu eitrigen Entzündungen. Rocky muß daher ca. alle 2 Jahre eine kleine OP erdulden, bei der diese Geschwulst entfernt wird. Die Lebensqualität und -freude von Rocky leidet aber nicht darunter. |
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10. Tabatha (ehem. Miezie), die süsse Katzendame, die auch in Zukunft bei uns leben wird Weil eine Weitervermittlung für sie einen erneuten, schweren Vertrauensbruch bedeuten würde, den sie nicht mehr verkraftet. Sie würde schwersten psychischen Schaden nehmen und vermutlich irgendwann im Tierheim als unvermittelbar landen. |
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Miezie hat es geschafft! Sie hat uns davon überzeugt, daß sie und ihr letztgeborener Sohn Nona(s.u.) zu uns gehören und nirgendwo anders hin! Wir haben lange mit uns gerungen, bevor wir den Entschluß fassten, sie und den letzten der Kleinen hier zu behalten. Aber..... Miezie hat nun - nach ca. 4 Monaten - wieder einen Anfang von Grundvertrauen zu Menschen (uns) entwickelt. Man kann sie mitttlerweile wieder vorsichtig berühren und streicheln, aber es ist immer noch nicht möglich sie gründlich zu untersuchen. Sie nun schon wieder in eine andere Umgebung und zu erneut fremden Menschen zu bringen würde alles, was sie jetzt an neuem Vertrauen zu Menschen aufgebaut hat wieder restlos zerstören. Es wird ohnehin noch sehr schwer für sie und uns werden, denn übermorgen steht die 1.Impfung an, dann baldmöglichst die Sterilisation und dabei in der Narkose endlich die dringend notwendige Generaluntersuchung. Miezie hat mindestens eine Verletzung, die noch nicht ordentlich verheilt ist. Ausserdem lässt ihr Bewegungsbild und ihr Verhalten auf evtl. falsch oder schlecht verheilte Knochenverletzungen schließen. Von diesen, für Miezie sicher erneut schockierenden Eingriffen, muss sie sich dann auch erst wieder erholen. Miezie ist bedingt durch die schweren negativen Erlebnisse, die sie hatte, ohnehin ein etwas schwieriger Charakter. Deshalb wäre eine Vermittlung nur in sehr eingeschränktem Maße möglich, da Miezie keine Schmuse- und Knuddelkatze ist. Neue Dosenöffner müßten dann erst einmal lernen mit Miezies teilweise schmerzhaften Marotten umzugehen. Das haben wir alles schon hinter uns. Außerdem haben wir uns in der kurzen Zeit schon so an sie gewöhnt, daß wir sie eigentlich gar nicht mehr missen möchten, auch wenn sie etwas kratzbürstig ist. Wenn Miezie sich nach den anstehenden Eingriffen wieder beruhigt und erholt hat, werden wir uns gemeinsam auf die Suche nach ihrem "wahren" Namen begeben und hoffen, daß sie auch in Zukunft mit uns zufrieden ist und in Ruhe hier leben wird. 12.07.2007 Den Impftermin hat unsere Neue problemlos überstanden. Sie hat zwar versucht sich zu verstecken, damit ich Sie nicht fangen kann. Ich hatte mir extra für Miezie ein paar dicke Handschuhe angezogen, weil ich mit allem rechnete, aber sie war ausgesprochen lieb. Sobald ich Miezie allerdings hatte, hielt sie ganz still. Nur die weit aufgerissenen Augen und ein leichtes Bibbern ihres ganzen Körpers verieten ihre Angst. Sie hat nicht im Geringsten den Versuch einer Gegenwehr unternommen Dafür hat mich kurze Zeit später unser Kater Findus - bei dem brauche ich keine Handschuhe, bildete ich mir ein - ganz übel zugerichtet, weil ich ihn nicht schnell genug los ließ. Tiefe Bißspuren im rechten Handballen und einige größere Kratzer links waren die Folge. Es folgte eine schmerzhafte schlaflose Nacht, ein Arztbesuch und eine Antibiotikabehandlung. Außerdem kann und darf ich meine rechte Hand einige Tage nicht belasten. 15.07.2007 Allem Anschein nach haben wir den "wahren" Namen unseres neuen Haushaltmitgliedes schon erfahren . Miezie heisst ab sofort Tabatha. 04.09.2007 Tabatha hat endlich den vorerst letzten Eingriff hinter sich. Sie wurde heute beim Tierarzt sterilisiert. Den Eingriff hat sie sehr gut verkraftet, ist aber immer noch extrem scheu und zurückhaltend. Wenn man es schafft, sie zu berühren, hält sie aber schon still und genießt die Streicheleinheiten. Auch lässt sie sich dann problemlos auf den Arm nehmen. Aber auch, wenn man sie vorsichtig im Arm hält, rollt sie sich so eng wie nur möglich zusammen und macht sich ganz klein. September 2007 Wir haben uns entschlossen Tabatha die Freiheit zu lassen, selbst zu entscheiden, ob sie hier bleibt oder ihrer Wege geht. Nach einigen Tagen in der Wohnung (in denen sie jederzeit durch die Katzenklappe hätte gehen können, es aber nicht tat), haben wir ihr die Tür offen gelassen und sie ist nach draußen gerannt.Sofort war sie in irgendeinem Loch verschwunden. Wir dachten schon, das war´s. Aber heute kommt Tabatha regelmäßig zum Fressen und sie kommt auch wieder in die Wohnung. Nur scheu ist sie immer noch, aber wir sind guter Hoffnung das auch das noch wird. |
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11. Timor, unser neuer alter Herzensbrecher, er hat uns seinen wahren Namen schon preisgegeben |
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Timor im gleichen Sessel wie oben, nur 5 Monate später |
Hier hat Timor gerade bewiesen, das er hervorragend schwimmen kann. Bei dem Versuch, über unser Gänsebecken zu laufen, musste er feststellen, daß Wasser keine Balken hat. Es ging so rasend schnell, daß wir sein Vollbad nicht verhindern konnten. Bevor wir richtig kapiert hatten, was los war, saß Timor schon wieder auf dem trockenen und war unterwegs zu neuen Abenteuern!. |
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Wenn Sie unsere Website schon einmal besucht haben, so werden Sie diesen Kleinen auf der Tiervermittlungsseite unter dem "Namen" Nona für No Name vielleicht gesehen haben. Auch er hat es geschafft, uns von der Notwendigkeit zu überzeugen, daß er hier und nirgendwo anders leben will. Während seine Geschwister sich stets bemüht haben von Besuchern möglichst beachtet zu werden, so hat sich Nona anfangs immer etwas im Hintergrund gehalten. Wir haben angenommen, das läge daran, daß er der Letzte des Wurfes war. Er war ja auch ein wenig kleiner und dünner als die anderen, schlief etwas mehr und hat ein längeres, leicht struppiges Haarkleid. Mittlerweile hat sich das mit der Grösse und der Dicke ausgeglichen und er ist ein hübscher und lebhafter Kater geworden. Nun war Nona eigentlich schon von jemanden als Haustier ausgewählt worden, aber da sich dieser Jemand während der gesamten Aufwuchszeit nur einmal für vielleicht 5 Minuten hier hat sehen lassen, haben wir von dieser Vermittlung Abstand genommen. Ob es nun Zufall war, oder ob er wirklich das Gespräch zwischen meiner Frau und mir verstanden hat, werden wir wohl niemals feststellen können. Jedenfalls änderte sich das Verhalten des Kleinen schlagartig. Er schmiss sich von da an regelrecht an meine Frau, schmuste wie wild mit ihr und ging nicht mehr von ihrer Seite. Bei einer dieser Spielschmusereien fiel dann auf einmal der echte Name von Nona, Nona heisst ab sofort Timor! Als hätten wir ihn schon immer so gerufen, hörte der Kleine sofort auf diese neue Anrede. So kam es, das wieder 10 Katzen bei uns leben. 12.07.2007 Auch Timor hat die Impfprozedur wie ein ganzer Mann über sich ergehen lassen, er wollte nur wissen, was der Tierarzt in seiner Tasche hatte, alles andere war ihm egal. September 2007 Timor ist mittlerweile 6 Monate alt, gross und kräftig. Auch er geniesst es, das er jetzt raus kann. Anfangs schüchtern,dann aber immer selbstbewusster streift er nun über das Grundstück und erkundet jedes noch so kleine Loch. Seine erste Maus hat er auch schon gefangen und erfolgreich gegen den Rest des Rudels verteidigt. Einen seiner ersten Versuche konnte ich live beobachten. Da hatte er im Garten wohl eine Maus entdeckt. Diese war ihm aber in ein Loch entwischt. Timor nahm dies aber gelassen und gab sich einfach daran die Maus auszugraben. Nach einiger Zeit hat er sie wohl auch zwischen seinen Pfoten bekommen, konnte diese aber nicht zusammen mit der Maus aus dem Loch ziehen. Frustriert musste er die Maus notgedrungen loslassen um seine Pfoten aus dem Loch zu ziehen. Bei der nächsten hat es dann anscheinend besser geklappt, denn er kam mit einer sehr grossen Wühlmaus im Maul und ständig maunzend, den Kopf so hoch wie möglich haltend angelaufen. Dabei kann man eigentlich nicht laufen sagen, denn die Maus war anscheinend so schwer, daß er sie meistens im Rückwärtsgang hinter sich herzog. Aber er war auch sehr stolz! |
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Eine Katzengeschichte mit Happyend. |
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Als wir Ende Februar 07 zum ersten Mal eine grau/weisse Katze bei uns sahen, ahnten wir nicht im geringsten, daß diese uns in den nächsten Monaten ziemlich beschäftigen würde. Sie kam halt und suchte in den Futterschüsseln unserer Katzen nach Futterresten. Als Miezie (wie wir sie mangels richtigem Namen ansprachen) auch nach einer Woche noch regelmäßig kam, bekam sie eine eigene Schüssel hingestellt. Sie kam, schlang ihr Futter rein und verschwand. Wir wollten unseren Bestand an Katzen (zu dieser Zeit noch 8) eigentlich nicht mehr aufstocken, aber Miezie hatte sich eindeutig entschlossen hier zu bleiben. Sie war mager und sehr scheu, lief immer mit tief auf den Boden gedrückten Körper und war anfangs unnahbar. Mit der Zeit lief sie aber nicht mehr weg, wenn wir sie einfach in Ruhe ließen. Nach zwei Wochen hatte sich die Dame soweit erholt, das man sagen konnte, sie sieht wieder wie eine normale Katze aus. Doch dies war nicht alles. Miezie wurde immer dicker und dicker, wobei sie Unmengen Futter verschlang. Eines Tages gelang es, die Dame soweit anzulocken, das wir sie genau anschauen konnten. Uns fiel es wie Schuppen von den Augen, Miezie war trächtig. Zur Erklärung: Dadurch das bei uns seit etwa 6 Jahren keine Katze mehr Junge bekommen hatte(Sterilisation), sind wir gar nicht auf die Idee mit der Trächtigkeit gekommen. Wir schätzten, daß Miezie höchstens noch 2, maximal 3 Wochen bis zum Werfen hatte. Also hieß es schnell handeln, wenn wir nicht ein Rudel menschenscheuer Katzen haben wollten. Wir liehen uns eine Katzenfalle in die Miezie ganz bereitwillig ging, als wäre sie froh, das sie endlich ins Haus kommt. Den Rest erzählen die unteren die Bilder. Diese fünf Katzen haben Glück gehabt, aber es gibt jährlich Tausende, denen dieses Glück verwehrt bleibt. Darum hier der erhobene Zeigefinger: Lassen Sie Ihre Katze oder Ihren Kater unbedingt sterilisieren bzw. kastrieren. Sie nehmen den Tieren nicht das geringste an Lebensfreude. Eher im Gegenteil!! |
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Geboren am 15.04.2007 |
12 Tage alt |
Mama passt sehr gut auf |
Enemene Miste alle in der Kiste |
Nur eine Handvoll Katze |
Und noch eine Handvoll Katze |
Große Welt für kleine Katze |
Vier auf einem Baum |
Mikesch 12 Wochen in der neuen Heimat, ein sehr selbstbewusster Kater |
Sylvester und Tweety in ihrer neuen Umgebung, Tweety ist die Chefin im Haus |
Unser Timor an seinem 6. Monatsgeburtstag |
Tabatha an Barry´s Futternapf |
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12. Eine kleine Auswahl unserer sonstigen dauernden und zeitweisen Mitbewohner |
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Einer der Igel, die bei uns zum Fressen kommen |
Dieser Igel lässt sich weder von Hund, Katze oder uns beim Fressen stören |
Unsere Wachgänse: "Donald" und "Daisy" |
Ziegen haben wir nur noch zwei, süß sind sie alle, |
Schafe haben wir z.Zt. sechs, die halten unser Gras kurz |
Unsere Hühner, sie sorgen für immer frische Frühstückseier |
Wie schon berichtet, leben noch etliche andere - hier nicht gezeigte - Tiere auf dem Hof, alle scheinen sich wohl zu fühlen, sonst kämen sie wohl ja nicht immer wieder. |
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aber sie werden auch mal groß, und dann?? |
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I n s t i l l e m G e d e n k e n |
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Alle Tiere die sie hier sehen, haben länger oder kürzer bei mir/uns gelebt. Leider sind in meinem mehr als 50 jährigem Leben wesentlich mehr Tiere verstorben, als ich hier auflisten könnte oder möchte. Die, die ich zeige sind mir meist durch die besonderen Umstände oder durch ihr ganz besonderes Wesen besser in Erinnerung geblieben. Vergessen habe ich letztendlich keine. Von unseren eigenen Katzen verstarb nur Garfield hier, die anderen starben in meiner früheren Heimat. Einige Tiere verschwanden auch spurlos und unter seltsamen Umständen. Einige habe ich begraben, die ich tot oder tödlich verletzt von der Strasse holte, einige konnte ich retten. Leider waren es viel zu wenige! Ein Appell an alle Autofahrer: Wenn Ihnen mal ein Tier vor das Auto läuft (niemand ist davor gefeit) und es erfasst wird, halten Sie bitte an und schauen nicht nur nach ob Ihr Fahrzeug beschädigt ist. Schauen Sie auch nach dem Tier! Wenn es auch schwer fällt und oft unangenehm ist. Lebt das Tier noch rufen Sie einen Tierarzt, die Tierrettung oder die Polizei. Ist das Tier tot, legen sie es wenigstens an den Strassenrand (Handschuhe!!), damit nicht die nachfolgenden Autos auch noch darüber fahren. Der Tierbesitzer wird Ihnen sicher dafür dankbar sein, wenn er sein Tier noch beerdigen kann und so wenigstens über seinen Verbleib Bescheid weiß. Auf jeden Fall aber werden die Leute von den Strassenmeistereien es Ihnen aber danken, es ist mt Sicherheit keine schöne Aufgabe die Überreste überfahrener Lebewesen wegzuräumen ! |
Garfield war bisher der letzte, der uns verließ! Er starb an akutem Nierenversagen. In unserem Rudel hinterließ er ein großes Machtvakuum. Garfield war der Rudelchef, er sorgte für Ruhe und Frieden, ohne dabei aggressiv zu sein. Meist genügte ein Blick von ihm und schon war alles geregelt. Bis heute hat sich noch kein Nachfolger etabliert. |
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Dieser Dicke hier hieß Gustav, er lebte noch in NRW bei mir. Er wurde damals von der Feuerwehr aus einer brennenden Wohnung geholt, in der sein Herrchen leider starb. Anschließend wurde er aber - während eines schweren Gewitters mit starkem Regen - in einem Drahtkäfig im Freien vergessen. Erst nach 16 Stunden landete er damals völlig durchnässt und unterkühlt im Tierheim. Die dortige Leiterin kannte mich von vorherigen Notfällen schon sehr gut, sie wusste, daß ich die nötige Geduld und Ruhe auch für total verstörte Tieren habe, und rief mich an, ob ich Gustav übernehmen könne. Ich sagte zu. Gustav saß immer noch nass, fauchend und kreischend im hintersten Eck seiner Box und ließ sich einfach nicht berühren. Mehrere Stunden zureden und langsames Annähern waren nötig, ehe sich Gustav vorsichtig auf den Arm nehmen und abtrocknen ließ. Mit weiterem Zureden und viel Streicheln brachte ich ihn schließlich auch ins Auto. Bei mir zuhause dauerte es auch noch etliche Monate ehe Gustav heimisch wurde und anfing zu schmusen. Er lebte noch 7 Jahre bei mir. Die Verletzung an der Nase stammte von dem Versuch, dem Drahtkäfig und damit dem Regen zu entfliehen. Die Fotos entstanden, zwei Wochen nach dem Gustav zu mir kam. |
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War er nicht ein süßer Hase? Dabei hatte er den denkbar schlechtesten Start, den man sich vorstellen kann. Seine Mutter gebar ihn 1989 in einer Schäferei in einem Stall. Er hatte das Pech, daß ein Schafbock auf seinen Hinterleib trat. So kam es, daß dieser komplett gelähmt war. Leon, so nannten wir ihn später, gab aber nicht auf. Er schrie so laut, daß meine heutige Frau dieses Schreien hörte und den Kleinen aus seiner lebensbedrohlichen Lage rettete. Damit fingen aber unsere Probleme an. Der Schäfer wollte den Kleinen kurzerhand erschlagen, was wir natürlich nicht zuließen. Wir fuhren mit dem kleinen Häuflein Elend zum Tierarzt, auch wenn uns alle für verrückt hielten. Die Untersuchung ergab aber glücklicherweise keinerlei Bruch, nur Quetschungen und Blutergüsse. Aber auch einige Nerven waren gequetscht, so daß Leon seine Hinterpfoten nicht benutzen konnte, er kam einfach nicht hoch und hatte lange Zeit so gut wie keine Kontrolle über Blase und Darm, obschon er ständig versuchte in seine Katzentoilette zu robben. So baute ich ihm aus einem Märklin Metallbaukasten eine Art Rollstuhl, mit dem er nach kurzer Eingewöhnungsphase durch die Gegend sauste. Leon machte aber seinem Name Ehre und kämpfte wie ein Löwe darum gesund zu werden. Nach einem halben Jahr war es dann so weit, er machte die ersten Schritte ohne Rollstuhl, zwar fiel er immer noch sehr häufig um, aber er lernte schnell und wurde zu einem grossen Kater, der bis 1998 bei uns lebte. Dann verschwand er während eines Hochwassers und wir haben keine Spur mehr von ihm gefunden. |
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Maurice, der Bruder von Pipa, verschwand spurlos und ließ seinen Bruder total verstört zurück |
Nathan und Sylvester lebten beide nur 3 Jahre, sie waren beide an FIP erkrankt |
Moses, klein und zierlich, verschwand unter mysteriösen Umständen |
Zum Schluss noch drei Bilder |
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Diese Bilder zeigen einige unserer Katzen im Flur, rechts direkt am Ofen liegt unser damaliger Rudelchef Garfield. Es gab und gibt keine grösseren Probleme in unserem Katzenrudel. Sicher wird mal gefaucht und gedroht, ab und an hebt sich auch mal eine Pfote, aber dies sind alles nur kurze Momente. Kommt eine fremde Katze auf den Hof, so hat diese schon eher Probleme, denn dann stehen die unseren zusammen. |
Wir hoffen, daß wir unseren Tieren Lebensbedingungen bieten, die so nah wie möglich an das Ideal kommen. Die Tiere können kommen und gehen wie sie möchten, werden zu nichts gezwungen und haben eine zuverlässige Versorgung. Logisch wird auch viel geschmust! |
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