Die private Lebensgemeinschaft der Katzenpension Feline besteht zur Zeit aus:
2 Menschen:
Meiner Frau und mir
1 Hund:
Barry unser Allerbester
7 Katzen, die es dulden, daß wir uns als ihre Besitzer bezeichnen:
Schlacki; Tiger; Kiko; Findus; Hexe; Tabatha und Timor
2 Gänsen, die nicht in der Bratröhre enden
26 Hühnern, die nur für die Eierproduktion zuständig sind
2 Hähnen, die nur für die Hühner zuständig sind
1 Ziege und 8 Schafe, die dafür sorgen, daß uns nicht das Gras über den Kopf wächst
Seid 2009 sausen auch noch 10 Laufenten über das Gelände um unseren Garten vor
Schnecken zu schützen
Einige dieser Tiere leben schon sehr lange bei uns und sind schon recht alt.
Fast alle unsere Katzen stammen aus Heimen, hatten vorher keinen festen Wohnsitz
oder wurden von der Strasse aufgelesen.
Wir bemühen uns, allen Tieren eine möglichst artgerechte Lebensweise zu ermöglichen
und ihnen die größtmögliche Freiheit zu lassen.
Außerdem kommen noch einige Katzen -
die anscheinend diesen Hof auch als ihre Heimat betrachten, aber mit uns (noch?)
keinen zu engen Kontakt wünschen - und holen sich einen Anteil der täglichen Futterrationen.
Im Herbst finden sich dann regelmäßig auch einige Igel hier ein,
zeitweise schläft ein Marder, der - solange er unsere Hühner in Ruhe lässt - gerne willkommen ist, in der Scheune.
Selbst einen Waschbären haben wir schon zu Gast hier auf dem Hof gehabt.
Rehe mit ihren Kitzen kommen bis in unseren Garten und schauen, ob es dort etwas zu holen gibt.
Seit neuestem beehrt uns immer wieder ein Eisvogel, der in unserem Gänsebecken Fische fängt.
Wo, wiederum diese herkommen wissen auch wir nicht, sie sind auf jeden Fall reichlich vorhanden.
Alle diese (Wild) Tiere sind allerdings sehr scheu, so daß man sie nur äußerst selten und wenn,
dann nur sehr kurz zu sehen bekommt.
Eine Ausnahme bilden die Igel, die mit unseren Katzen zusammen fressen.
Entweder sind sie schon vorher da und warten - zusammen mit unseren Katzen -
oder sie kommen kurz nachdem meine Frau die Katzen gerufen hat.
Aber sie kommen immer zur rechten Zeit, lassen sich weder von uns noch vom Hund stören,
fressen sich satt und gehen anschließend wieder ihrer Wege.
Vor einigen Tagen fanden wir eine kleine Igeldame bei uns auf dem Hof.
Voller Spinnweben, so daß die Kleine kaum etwas sehen konnte saß diese am hellen Tag
mitten auf dem Pflaster und fauchte Hund und Katzen und meine Frau an.
Wir wogen die Kleine und befanden sie mit ca. 100 Gramm als viel zu leicht.
Daher verbrachten wir die kleine Igelin zu einer Dame hier in der Nähe,
die sehr viel mehr Erfahrung mit Igeln hat als wir und schon seit Jahren Igel aufpäppelt.
Am nächsten Tag erschien auch noch ein Bruder der Kleinen, der aber schon etwas schwerer war,
auch er kam zur weiteren Pflege zur Spezialistin. Einen dritten Igel aus diesem Wurf fanden wir einige
Tage später leider tot in einem Schacht. |